Alternativmedizin

Alternativmedizin

Wir bieten Ihnen im Tierärztlichen Gesundheitszentrum Wiesbaden-Bierstadt auch alternativmedizinische Behandlungen für Ihr Tier. Nachfolgend eine Übersicht über unsere Leistungen in der Alternativmedizin:
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Akupunktur

Akupunktur kommt aus dem Lateinischen acus = Nadel und punctio = Stechen. Sie ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin und geht von Energiebahnen im Organismus aus (Meridianen). Diese werden durch Erkrankungen in ihrem Energiefluss gestört und sollen durch die Stiche in auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkten ausgeglichen werden (Wikipedia).

Mittlerweile ist die Wirksamkeit auch wissenschaftlich nachgewiesen, da an diesen Akupunkturpunkten histologisch Nervenbündelendigungen zu finden sind.

Besonders wirksam zeigt sich die Akupunktur bei Schmerzen (akut, chronisch, Arthrose). Klassisch gibt es drei Verfahren – das Einstechen mit Nadeln, das Erwärmen (Moxibustion) und die Massage (Akupressur). Mittlerweile ist auch die Laserakupunktur mit sogannten Low-Level-Lasern oder Elektroakupunktur möglich. Wissenschaftlich anerkannt wird die Anwendung der Akupunktur beim Menschen vor allem bei Atemwegserkrankungen (akut, Bronchialasthma) und chronischen Schmerzen. Kontraindiziert sind allerdings Krankheiten wie Krebs oder Schlaganfälle, da hier die fördernde Wirkung der Akupunktur die Krankheit noch verschlimmern könnte. Nebenwirkungen wie Blutaustritt oder Blutergüsse an der Stichstelle oder milde Entzündungsanzeichen, gerade bei Dauernadel, werden beschrieben.

Hömöopathie

Die Hömöopathie meint die Lehre vom ähnlichen Leiden (aus dem altgriechischen). Sie geht zurück auf Samuel Hahnemann, der mit seinem Prinzip  „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur) die Grundlage dieser Sparte der Medizin begründete. Bei der Herstellung der homöopathischen Medikamente werden die Grundsubstanzen sogenannten Potenzierungen unterzogen (wikipedia). Je nach Reihe werden D (10er Potenzen) oder C (100er Potenzen) gemischt. Bei Hochpotenzen (ab D26) sind die Ausgangsstoffe so stark verdünnt, dass sie chemisch nicht mehr nachweisbar sind. Schon Hahnemann sprach damals davon, dass durch die Potienzierung eine Dynamisierung der verborgenen Kraft im inneren Wesen der Arznei aktiviert würde. Mittlerweile legt die Wellentheorie zugrunde, dass die eigentliche Information des Medikamentes in Wellenform in sogenannten Wasserclustern (käfigartige Gebilde die von den elektromagnetisch geladenen H2O-Teilchen gebildet werden) gespeichert wird. Als klassische Nebenwirkung gilt die „Erstverschlechterung“. Aber auch unerwünschte Arzneimittelwirkungen in niedrigen Potenzstufen können gerade bei der Anwendung von Quecksilber und Arsen auftreten.

Schüssler Salze

Schüssler Salze sind Mineralstoffe in festgelegten homöopathischen Potenzen. Schüssler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage eines gestörten Mineralhaushaltes entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmen Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt. Um die Mängel innerhalb der Zellen aufzufüllen sind die homöpathischen Potenzierungen notwendig. Nach seiner Ansicht gelangen diese, nahezu einzelne Moleküle, direkt in das Zellinnere. Beim Menschen wird eine sogenannte Antlitzdiagnose zur Feststellung der fehlenden Mineralstoffe herangezogen (wikipedia).

Magnetfeldtherapie

Jede Zelle erzeugt aufgrund ihrer elektromagnetischen Ladung ein Magnetfeld um sich herum. Bei der Magnetfeldtherapie soll die Durchblutung der Zellstoffwechsel gefördert werden, so dass sie bei degenerativen Knochenerkrankungen, Frakturen und bei Wundheilungsstörungen zum Einsatz kommen kann.

Bioresonanztherapie

Die Bioresonanztherapie oder Bicom-Therapie ist besonders zur Behandlung von Allergien und chronischen Schmerzen geeignet. Auch andere chronische Krankheitszustände lassen sich positiv beeinflussen. Die Grundlage dieser Therapie liegt darin, dass jedes Molekül eine Wellenstrahlung abgibt. Diese Wellenstrahlung soll 106 mal stärker gewichtet sein als die eigentliche Molekülmasse. Durch Fremdeinwirkung (Fremdstrahlung, andere äußere Einflüsse) und Krankheiten werden diese Wellen verändert. Mittels des Bioresonanztherapiegerätes werden aus den verschieden Informationen des Körpers (Blut, Speichel, Kot, mittels Elektrode direkt vom Problemort) die „guten“, normalen Wellen gefiltert und verstärkt wieder dem Körper zugeführt. Die „schlechten“ werden invers wiedergegeben, d.h. die eigentliche Welle und zugeführte Wellen gleichen sich zu einer 0-Linie aus.

Hierdurch können die Zellen wieder ihre reguläre Funktion aufnehmen und ausführen.

Dieses Gerät kann auch zur Narbenenstörung eingesetzt werden (siehe nachfolgende Leistung).

Narbenentsörung

Das Bioresonanztherapiegerät kann auch zur Narbenentstörung verwendet werden. Denn besonders an Narben kommt es zu Veränderungen der Wellenstrahlung im Zellbereich und auch die Akupunktur berichtet von Unterbrechung des Energieflusses. So kann ein verändertes Gangbild oder auch ein chronischer Schmerzzustand aufgrund von Narbenstörungen entstehen. Das Phänomen der Heilung in Sekunden wurde bereits 1931 vom Chirurgen Leriche entdeckt und seitdem von vielen Ärzten, vor allem mit neuraltherapeutischer Ausbildung angewendet. Diese Phänomene ereignen sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die der Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entsprechen. Nach dieser gibt es im Körper jedes Menschen eine Vielzahl von Energiebahnen, die „Körpermeridiane“, durch welche  die Lebensenergie „Qi“ fließt, vergleichbar mit Strom, der durch ein Stromkabel fließt. Kann die Lebensenergie ohne Hindernisse durch die Meridiane fließen, dann ist der Mensch gesund, bei Blockaden, wird er krank, denn dann kann die Informationsübermittlung im Körper nicht mehr richtig funktionieren. Es kommt zu Störungen einzelner Organe oder Körperfunktionen.

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie werden verschieden Medikamente an Schmerzpunkte injiziert. Es ist eine Abwandlung der Akupunktur in Verbindung mit zum Teil komplexer Homöopathie. Aber auch klassische betäubende und schmerzstillende Medikamente können hier zum Einsatz kommen. Auch die Narbenentstörung kann mittels Neuraltherapie erfolgen.

Laserbestrahlung/Laserdusche

Der chirurgische Einsatz von Laser ist bei Mensch und Tier recht weit verbreitet. Zum Beispiel bei der Operation von Augenkrankheiten oder der Mandelentfernung wird häufig mit Laserstrahlung operiert. Aber die positiven Eigenschaften des Lasers können auch therapeutisch genutzt werden. Da die Laser-Intensität dann natürlich viel schwächer ist, spricht man auch vom Low-Level-Laser oder der Laserbestrahlung bzw. Laserdusche.

Die Strahlung wirkt sich entzündungshemmend und schmerzlindernd aus. Außerdem  beeinflusst sie Juckreiz positiv und fördert die Wundheilung. Weitere Effekte sind die Hemmung von Bakterienwachstum und die Unterstützung der Immunabwehr. Und das können wir uns bei unterschiedlichen Erkrankungen zu Nutze machen.

Nach Operationen kann der Laser den Heilungsprozess beschleunigen, vor allem bei schlecht heilenden und infizierten Wunden.

Auch bei neurologischen Problemen ist die Laserbehandlung förderlich. Die Tiere werden nach einem Bandscheibenvorfall oder Lähmungserscheinungen schneller wieder mobil. Diesen Effekt kann man auch nach Gelenks- oder Knochenoperationen beobachten.

Die schmerzlindernde Wirkung kann ferner bei Problemen der Wirbelsäule wie dem Cauda-Equina-Syndrom oder Spondylosen, also arthrotischen Veränderungen der Wirbelsäule, eingesetzt werden. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Laser-Dusche sind traumatische Verletzungen der Muskeln und Sehnen und auch Hämatome.

Hautentzündungen sprechen oft gut auf die Behandlung mit dem Laser an. Liegeschwielen an den seitlichen Ellenbogen, Kinnakne und eitrige Hautentzündungen kommen schneller zur Heilung und andere Medikamente müssen weniger lang verabreicht werden.

Das zu behandelnde Körpergebiet wird dabei wenige Minuten bis zu einer Viertelstunde lang mit der Laserdusche bestrahlt. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei und bereitet dem Tier auch sonst keine Unannehmlichkeiten – bis auf den Besuch beim Tierarzt.